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Jobbörse - Ausbildungsangebote - Anlagenmechaniker(in)

Anlagenmechaniker (in) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik


Berufsausbildung:

Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung. Die dreieinhalbjährige Ausbildung erfolgt im wesentlichen im Handwerksbetrieb und in der Berufsschule.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich.

Inhalte und Ablauf

Während der beruflichen Grundbildung lernen Auszubildende beispielsweise im 1. Ausbildungsjahr:

• wie man Bleche und Profile maschinell bearbeitet
• wie man Maschinenwerte bestimmt und einstellt
• wie man Werkstücke schleift
• wie man Bleche und Profile durch Biegen, Stauchen, Schweifen und Runden umformt
• wie man Bauteile durch Schrauben, Nieten, Löten und Schweißen zusammenfügt
• wie Werkzeuge und Maschinen gewartet, geprüft und inspiziert werden

Während der beruflichen Fachbildung, in der gegen Ende des 2. Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung vorgesehen ist, wird im 2. bis 4. Ausbildungsjahr unter anderem vermittelt:

• wie man Rohrleitungs- und Kanalsysteme für heizungs- und lufttechnische Anlagen anfertigt und montiert
• wie Meß-, Steuer-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen montiert werden
• wie man Wärmeerzeuger und -verbraucher, Behälter, Pumpen und Ventilatoren aufstellt und anschließt
• wie Ö1- und Gasbrenner sowie Lagerbehälter montiert bzw. aufgestellt und angeschlossen werden
• wie man Maßnahmen zur Wärme- und Schalldämmung durchführt
• wie man an bestehenden Anlagen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten ausführt
• wie man Funktionen und Betriebswerte prüft (z.B. Druck, Temperatur)
• was man beim Schweißen, Löten und thermischen Trennen beachten muß
• welche Störungen und Fehler auftreten können und wie man sie behebt

Gesellenprüfung

Berufsausübung (ausgewählte Merkmale) Nach abgeschlossener Berufsausbildung gibt es eine Reihe beruflicher Ausübungsmöglichkeiten, z.B. als Heizungsmonteur, Heizungsinstallateur, Heizungsbauer, Kundendienstmonteur oder Lüftungsmonteur.

Tätigkeiten

• Installation von Zentralheizungen, Fernheizungen oder Heizkörpern
• Aufbau und Installation von Rohrleitungssystemen
• Verbinden der Rohre durch Schweißen, Löten oder Schrauben
• Aufstellung und Anschluß von Feuerungsanlagen
• Anfertigung von Lüftungskanälen
• Montage und Installation von Lüftungsanlagen
• Einbau von Ventilatoren und Filtern
• Funktionsprüfung der Steuer- und Regeleinrichtungen
• Messen der Emissionswerte
• Durchführung von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
• Beratung der Kunden, z.B. über die energiesparende Einstellung der Anlagen

Umgang mit

• Hilfskräften, Kollegen, Meistern, Betriebsleitern, Ingenieuren
• Baustellenleitern, Bauherren
• Auftraggebern/Kunden

Arbeitsmittel, Werkzeuge und Material

• Zeichnungen, Pläne
• Meßzeuge wie Meßschieber und Wasserwaagen
• Hämmer, Meißel, Sägen, Zangen
• Rohrbiegemaschinen, Bohrhämmer, Schweißanlagen Gewindeschneider
• Bleche und Rohre aus Stahl und Nichteisen-Metallen

Arbeitsort, Arbeitsumgebung

• Werkstatt
• Baustelle
• beim Kunden

Berufliche Weiterbildung, Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten

Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren, z.B. über Solartechnik, Schweißtechnik, Brennschneiden, CAD im Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärbereich, EDV-Wärmebedarfsberechnung, Thermische Solaranlagen.

Aufstiegsfortbildung (nach entsprechender Berufspraxis)

• Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister/in
• Techniker/in der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-, Klimatechnik, Sanitärtechnik oder Versorgungstechnik
• Techniker/in für Betriebswissenschaft

 
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